Kippenheim mit Ortsteil Schmieheim

Böschungspflege

Abbrennen von Rebböschungen nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz verboten!

In den letzten Jahren wurde der kontrollierte Feuereinsatz im Rahmen einer breit angelegten Ausnahmegenehmigung (Allgemeinverfügung) des Regierungspräsidiums Freiburg in den Weinbaugebieten der Ortenau, des Kaiserstuhls, Tunibergs und der Breisgauer Vorbergzone erlaubt. Diese Erlaubnis wird diesen Winter nicht mehr erteilt, da es in den zurückliegenden Jahren zu viele Regelübertritte seitens der Grundstücksbewirtschafter gab, die nun dazu führten, dass diese allgemeine und weitreichende Regelung künftig nicht mehr erteilt werden kann.

Es besteht jedoch die Möglichkeit für Grundstücksbewirtschafter, eine Ausnahmegenehmigung vom allgemeinen Flämmverbot bei der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde des jeweiligen Land- bzw. Stadtkreises zu beantragen.

Für den Ausnahmeantrag müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Kartenskizze mit Flurstücksnummern, auf der die (Böschungs-)Bereiche, die geflämmt werden sollen, deutlich eingezeichnet sind
  • Eine Kopie der Lizenz zum Feuereinsatz
  • Ein formloses Antragsschreiben an die zuständige Untere Naturschutzbehörde (Folgende Angeben werden unbedingt benötigt: Verantwortlicher, Anschrift mit Telefon und wenn möglich E-Mailadresse)

Die Genehmigung kann für maximal drei Jahre erteilt werden und ist gebührenfrei. 

Ein Antragsvordruck kann unter folgendem Internetlink abgerufen werden: https://www.landkreis-emmendingen.de/landkreis-politik/einrichtungen-des-kreises/landschaftserhaltungsverband-lev.

Wir weisen nochmals deutlich darauf hin, dass jedes Flämmen der Böschung ohne ausdrückliche Genehmigung verboten ist.