Kippenheim mit Ortsteil Schmieheim

Böschungspflege

Feuer und Flamme für die Böschungen- nur mit den Feuerregeln!

Im gesamten Kaiserstuhl wird das Feuer zur Böschungspflege bereits seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzt. Auch in den Böschungsgebieten im Breisgau und am Tuniberg ist dies seit kurzem möglich.

Jeder Grundstücksbewirtschafter im genannten Gebiet hat die Möglichkeit, seine eigenen Rebböschungen zu brennen, wenn er einen Berechtigungsschein bei einer der in den vergangenen Jahren durchgeführten Informationsveranstaltungen erworben hat.

Nach dem Naturschutzgesetz Baden-Württembergs ist das Abbrennen der Böschungen weiterhin verboten. Jedoch wurde für den Kaiserstuhl, die Breisgau-Gemeinden des Landkreises Emmendingen und des Ortenaukreises eine vorläufige Ausnahmegenehmigung (Allgemeinverfügung) erreicht. Wichtigste Vorraussetzung dafür ist, das die bekannten Feuerregeln eingehalten werden! Die Regeln sind nötig, um einen für die Böschungspflege wirkungsvollen und ökologisch vertretbaren Feuereinsatz sicher zu stellen.

Viele Winzer haben in diesem Winter bereits mit dem brennen begonnen und die allermeisten halten sich an die Regeln. Es zeigt sich, dass sie in der Praxis gut umzusetzen sind: In einigen Gebieten sieht man «mustergültig» bis 40 Meter lange Brandflächen im Wechsel mit ungebrannten Abschnitten. Nutzen Sie bitte die geeigneten Tage mit kalt-trockenem Wetter zum Brennen, aber halten Sie dabei unbedingt die Feueregeln ein!. So trägt jeder einzelne mit dazu bei, das im Interesse aller Winzer das Feuer zur Böschungspflege langfristig zugelassen wird.

Die Feuerregeln:

Feuer ist auf Südböschungen (von Ost über Süd bis West) vom 1. Dezember bis 29. Februar bei höchstens 10?Ǭ?C erlaubt.

Ein Feuereinsatz auf Nordböschungen (von West über Nord bis Ost) ist vom 1. Dezember bis 15. März bei höchstens 15?Ǭ?C möglich.

Um eine Schädigung der Tierwelt zu vermeiden, darf die selbe Fläche nur in jedem zweiten Winter und nur von unten nach oben gebrannt werden.

Eine Brandfläche darf deshalb nie länger als 40m sein.

Es muss ein Mosaik von gleichgroßen gebrannten und nicht gebrannten Abschnitten entstehen.

Richtiges Abbrennen beginnt möglichst früh in der Feuersaison bei kühlem Wetter auf den Südböschungen.

Weitere Informationen und Tipps zur effektiven Gehölzpflege auf Böschungen gibt der von Stefan Wießner, Diplomforstwirt, erstellte Leitfaden. Diesen können sie hier als pdf.Datei einsehen oder herunterladen.